Woche 13 – Phase F2

Nach knapp einem Sechstel unserer Ausbildung war es nun so weit, der „First Solo“ stand am Montag Morgen auf dem Programm. Nach zwei Volten mit dem Fluglehrer galt es ernst und wir machten uns alleine auf den Weg – aber weiter als auf die Platzvolte wollten Sie uns dann doch nicht lassen. Man stellte dann ziemlich schnell fest, dass diese Solo-Flüge keine grosse Herausforderung darstellen und die Landungen auch ohne Fluglehrer ganz gut klappen – oder sogar besser?!?
Fog city (Grenchen) machte uns dann einige Male einen Strich durch die Rechnung und wir durften mindestens am Vormittag Theorieunterricht über uns ergehen lassen und den Flugbetrieb auf den Nachmittag verschieben. Dennoch lernten wir einige neue Flugplätze kennen. Wieso man in der Westschweiz jedoch keine ebene Runway hinkriegt blieb ungeklärt. In Lausanne ist es nämlich so, dass die Piste entweder ziemlich abfallend ist oder dann eben von der anderen Richtung ansteigend ist. Es erstaunte dann auch wenig, dass auch die Piste von Ecuvillens eine bestimmte Neigung vorweist.
Zum Wochenabschluss machten wir nochmals einige Solo-Volten. War man mal ein bisschen höher als der von Regenwolken überzogene Flugplatz konnte man dabei die frisch verschneiten Alpen in herrlichem Sonnenlicht sehen. Nur schade, dass wir nicht näher ran fliegen konnten. Wir sind jedoch guter Hoffnung, dass nächste Woche gutes Wetter herrscht und wir unsere Navigationsflüge quer durch die Schweiz durchführen können.
- Philipp

