
Während das Alpha-Team des PK 3/07 die zweite Ferienwoche geniessen konnte, stand für das Bravo-Team am Montag das Thema Radionavigation auf dem Programm. Der eine oder andere musste dabei einmal mehr feststellen, dass die Theorie alleine nichts nützt und man in der Luft nur noch 50% so schlau ist wie 20 Minuten zuvor am Boden. Erschwerend hinzu kam die teils mangelhafte Voice gewisser Nachbarstaaten (welsche ier nischt genonnt werden möschten). Diese Kollegen der Lüfte liessen diesen Radionavigationsflug bei gewissen von uns recht abenteuerlich werden. So durfte R.H. aus dem Züribiet sein Callsign beispielsweise drei Mal wiederholen ehe er eine (fragwürdige) Clearance für den entsprechenden Luftraum erhielt. Parallel zu diesen VOR-Flügen wurden die legendären 270er abgespult: Ein true-solo Flug über 270 km mit zwei Landungen auf auswärtigen Flugplätzen. Dieser Flug ist neben dem ersten Solo-Flug ein weiteres Highlight auf dem Weg zur Privatpilotenlizenz.
Am Mittwoch stand dann trotz ungewissem Wind in St.Gallen ein Flug in die Ostschweiz statt. Das Crossing des Zürcher Luftraums war dabei die grösste Herausforderung, wurde jedoch von allen mehr oder weniger souverän gemeistert. Ein Mitglied unserer Truppe erfuhr dann auch noch, dass die Frequenz des VOR Zurich East vorübergehend geändert wurde – Dummerweise befand sich der besagte Pilot jedoch bereits auf dem Weg zu dieser Station…
Am Donnerstag und Freitag machte uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nach knapp zwei Wochen lernten wir nun also auch die neblige Seite von Grenchen kennen.
-Markus