Woche 37 – 38
Begonnen haben die letzten zwei Wochen der Phase T4a mit einem ganzen Tag „Emergency Equipment“. Uns wurde gezeigt, wie man einem Kleinkind eine Schwimmweste anzieht (auch wenn es nachher kopfüber im Wasser schwimmt), welche Arten von Sauerstoffmasken in einem modernen Flugzeug vorhanden sind und schliesslich wurde uns auch erklärt, weshalb es eine Axt in einem Flugzeug braucht (natürlich um Terroristen zu bekämpfen, oder so…). Am Ende dieses Tages durften wir uns dann aus einem Cockpit abseilen und die Notrutschen eines Airbus A330 ausprobieren. Um ein Haar hätte unsere Klasse den Verlust eines Schülers zu beklagen gehabt, denn zwei Nachwuchspiloten mussten feststellen: Je Masse, desto schnell. Diese Erkenntnis war dann auch der Grund, weshalb ich mich nur einmal auf die Rutsche gewagt habe. Entweder man treibt Sport, oder bleibt gesund.
Der Rest dieser zwei Wochen war vor allem davon geprägt, dass wir in vier Fächern die letzten Lektionen geniessen durften. Die einen Instruktoren hatten ein vollbepacktes Programm bis zum Schluss, die Anderen liessen uns teilweise früher als vorgesehen nach Hause gehen. Es fand sogar ein Brunch statt, um die letzte Lektion in Meteorology zu zelebrieren.
Auffallend an den letzten zwei Wochen war, dass sich jeder für die bevorstehenden Prüfungen vorbereitete. Am vergangenen Donnerstag fanden dann die Progress Tests statt. Für die Einen gab es Entwarnung bezüglich des Vorbereitungsstandes, Anderen wurde aufgezeigt, dass die Zeit bis zu den BAZL-Prüfungen Ende September, bzw. Anfangs Oktober wohl nicht als Ferien bezeichnet werden können.
Am Freitag hatten wir das letzte Mal Principles of Flight. Auch diesen Lektionen merkte man an, dass es die letzten waren. Ich wusste gar nicht, dass ein Beamer ein derart scharfes Bild projizieren kann…
Ich wünsche Allen angenehme und produktive Lernferien und schliesslich viel Erfolg für die ersten Abschlussprüfungen!
- Ivo
Nun noch ein Aufruf in eigener Sache: Im T3 haben wir anlässlich unserer Wochenberichte Sprüche von einem ganz bestimmten Instruktor veröffentlicht. Darauf hin mussten wir feststellen, dass jeder Spruch, den wir publiziert hatten, im Klassenrahmen nicht mehr zu hören war. Im Oktober und November findet unsere letzte Theoriephase an der SAT statt, und wir haben auch wieder bei dem besagten Lehrer Schule. Bitte Bruno, deine Sprüche sind ein „Möst“, unterdrück sie nicht länger! Ich verspreche dir, dass wir diese nicht mehr veröffentlichen!