Woche 14 – Phase F2

Der Start in die Woche 14 der 2. Flugphase begann gleich mal mit einem Highlight: Alpenüberquerung und Anflug der Flugplätze Samedan und Locarno.
Dank herrlichem Herbstwetter durften wir die imposante Schweizer Bergwelt mal aus 10′000 Fuss Höhe bewundern. Trotz individueller Routenplanung fanden alle Gruppen früher oder später ihr Ziel und konnten im beeindruckend tiefen Landeanflug über die Baumwipfel die grosse Piste von Samaden geniessen. Von da gings weiter nach Locarno um spät am Nachmittag wieder erschöpft in Grenchen zu landen. Ein äusserst lehrreicher und spannender Tag!
Während den anderen Tagen wurde nun fleissig in der ganzen Schweiz rumgegurkt, kreuz und quer, hin und her, was einem gerade beliebte und zeitmässig im Budget lag. Mich verschlug es zum Beispiel mal in den Schwarzwald, wo ich wahrscheinlich heute noch diesen verdammten Schluchsee suchen würde, hätte mir nicht der Fluglehrer aus der Patsche geholfen. Die Schweiz fand ich dann selbständig wieder, da ich natürlich Achsen geflogen bin (Flugachse Gösgen Leibstadt)! Ich finde sowieso, man sollte viel mehr AKW’s bauen – stellt euch die tollen Richtpunke mal vor!
Gegen Ende der Woche machte uns dann noch der Nebel zu schaffen. Der Tagesablauf sah dann folgendermassen aus:
08 – 10: Richtpunkt und Flugachsentheorie (3.Wiederhohlung);
10 – 12: ausgiebiges Mittagessen, mit regelmässiger Beurteilung der Wetterlage (aha, immer noch Nebel! – oha, jetzt ists schon Hochnebel!)
12 – 16: Standbypilot, falls der Hochnebel sich doch noch auflöst!
16 – 18: schnell schnell noch das Programm reinquetschen und durch das erste Nebelloch in sonnige Höhen aufsteigen!
Schlussendlich konnten aber alle ihr Pensum fliegen und rechtzeitig ins wohlverdiente Wochenende gehen (sogar ich)!
- Carlo


