Woche 17 – Phase F3 (A-Team)

Und wieder eine Woche im F3 in Grenchen. Und diese hatte dann auch einen Begleiter: Er nennt sich Nebel. Er zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er grossen Gefallen am Flugplatz Grenchen findet und diesen in der Regel erst dann verlässt, wenn der Rest der Schweiz bereits Sonne geniesst. Im Prinzip beschreiben diese paar Zeilen sowohl das Hauptthema, als auch das Hauptproblem unserer ganzen Arbeitswoche. Aber Achtung, es gibt da ja bekanntlich auch Variationen: Bodennebel, Hochnebel, feuchter Nebel, trockener Nebel, und so weiter. Allesammt führen jedoch zum gleichen Endzustand, nämlich, dass wir untätig dasassen und auf bessere Zeiten warteten…
In Tat und Wahrheit war es dann meistens so, dass wir trotzdem flogen; nämlich eingeklemmt zwischen dieser Brühe die sich Hochnebel nennt und dem harten Ding, das auch als Boden bekannt ist. Dieser wiederum war meist näher als es uns lieb war und die Fluglehrer waren dadurch teilweise fast so absorbiert wie wir. Ach, der Nebel hat also doch was Gutes die Instruktoren sehen weniger Fehler…
Zwischen Montag und Freitag standen deshalb folgende Routen auf dem Wunschzettel der Fluglehrer Grenchen – Zürich – Bern – Grenchen oder für die ganz Mutigen das Gleiche in einer anderen Reihenfolge. Zudem gab es da noch die allseits beliebte Version Grenchen – Genf – Lausanne – Grenchen. Auch hier fanden sich Leute die sich zutrauten, dies in umgekehrter Reihenfolge zu fliegen. Diese beiden Routen wurden dann im Wesentlichen frei variiert, und das während den ganzen fünf Tagen. Und ich hab mal gedacht der F3 sei für Auslandflüge gedacht. Tja, so kann man sich täuschen. Spass hat’s am Schluss aber dann trotzdem gemacht. Was will man bekanntlich mehr?!
- Martin

