Woche 31
Nach dem am Samstag alle den ersten Teil des Skill-Tests Abnormals bestanden hatten, traf sich das B-Team am Montag zu drei Wochen Flugtraining in Grenchen. Die Anwärmungsphase war kurz, bereits um 10 hob der erste B-Teamler in Richtung Bielersee ab. Es standen Eingewöhnugsflüge sowie Landetraining in Bern auf dem Programm. Die DA-42 flieget sich ganz gut, auch mit dem neuen Autopiloten freundeten wir uns recht schnell an, obwohl er manchmal nicht genau das macht, was der Pilot eigentlich vor hat, dies liegt aber meist nicht am Autopiloten.
Den Abend genossen wir mit erstellen der Flugpläne in unserem Flugplanungstool TESS…ja ja manchmal ist halt die herkömmliche Methode mit Papier und Stift doch schneller als Computerprogramme. Aber auch das haben wir mittlerweile im Griff. Den Rest der Woche verbrachten wir mit Flügen nach Genf, Annemasse und Les Eplatures. Vor allem das Leg von Genf nach Annemasse hatte es in sich. Mit ‘nem „High-Speed Low Drag“ die ILS in Genf runter sausen (mit dem Wissen im Rücken ein Linienflugzeug zu haben, geht halt alles ein wenig schneller….) und dann “Low and Hot“ der kurze Hüpfer nach Annemasse. Die französischen Zollformalitäten kannten wir bereits aus dem F3, also alles i.O. Dann jeweils der Rückflug nach Les Eplatures, wo es vor allem darum geht, mit dem Fahrwerk nicht die Dächer der Häuser im Short Final zu touchieren, und jegliche Gewitteraktivität zu umfliegen. Nicht ganz Einfach, aber am Donnerstag hatten alle diese Mission erfolgreich absolviert. Also ab ins 1.August Weekend? Denkste. Die Airlinebranche kennt keine Feiertage. Am Freitag traf man sich wider im FNPT zur Einführung ins Multi Crew Konzept. Nicht ganz einfach dem Fluglehrer Befehle zu geben, aber da gewöhnt man sich dran. Mal schauen wie das nächste Woche im Flugbetrieb geht.
- Romano