Pilotenkurs III / MMVII

Woche 3 – Ende Phase T1

July 20th, 2007

 

Nachdem einige von uns am Wochenende sich vom Red Bull Air Race in Interlaken inspirieren liessen, wollten wir natürlich wissen, ob solche Fluglagen auch mit unseren Schulflugzeugen möglich seien. Im Fach Powerplant mussten wir dann jedoch feststellen, dass „unsere“ Archer dazu nicht in der Lage sind. Trotzdem konnten wir einiges neues und bereits bekanntes über Kolbenmotoren lernen.

Natürlich wurden wir in der letzten Woche der Theoriephase 1 auch auf unsere erste Flugphase (F1) in Grenchen vorbereitet. Dies enthielt unter anderem eine Einweisung in den Funkverkehr und die Flight Procedures in Grenchen.

Das Ende der T1-Phase musste natürlich auch noch gebürtig abgeschlossen werden. Und wie könnte man dies besser tun im Sommer als mit einem gemütlichen Grillabend. Zuhause bei Röbi genossen wir bei toller Atmosphäre den Abend bei Feuer, Fleisch und auch ein bisschen Regen…

-Philipp

Woche 2

July 17th, 2007

Nach dem verdienten Wochenende treffen wir uns alle wieder am Montag im Klassenzimmer. Lockere Sprüche fallen fast im Minutentakt und man könnte meinen, wir kennen uns bereits seit Monaten.

Die Mehrheit hat am Wochenende das erlernte repetiert, doch wenn man so in die Runde schaut, hats da noch einige Fragezeichen über den Köpfen! Gegenseitig greifen wir uns jedoch unter die Arme und helfen wos geht. Sollten denn auch sämtliche Tips und Erklärungen der „Erfahrenen“ nichts nützen, ist ja immer noch unser grosse Meister und Lehrer zur Stelle. Dieser klärt die Unklarheiten denn auch kurz und logisch auf. Nachdem gewisse Fragezeichen verschwunden sind, geht’s auch schon mit Volldampf in die zweite Woche – wiederum mit dem bereits zum Kultfach gewordenen Thema „PoF“. Als wäre dies nicht genug, wird uns für Ende der Woche noch ein Test über das bisher erlernte angekündigt. Mit gewissen bedenken lernt jeder auf seine Art, gewisse sogar bis in die Nacht hinein! Am Donnerstag kommt PD (PoF-Daddy) jedoch zum Entschluss, den Test auf die nächste Theoriephase zu verschieben, was uns allen sehr gelegen kommt. Als wäre dies nicht schon genug des Guten wird sogar noch ein Apéro angekündigt.

Zusammenfassend kann man nach zwei Wochen mit Sicherheit sagen: Wir sind eine super Truppe und werden bestimmt eine Menge Spass haben!

-Markus

„Willkommen bei Swiss Aviation Training“ – die erste Woche bei der SAT

July 16th, 2007

Als ich am Montagmorgen noch verschlafen auf den Stundenplan sehe, steht da E965 unter der Rubrik Klassenzimmer. „Puh, das ist aber weit oben! Wie viele Stockwerke hat das Gebäude eigentlich?“, denke ich. Es stellt sich heraus, dass es wirklich das oberste Stockwerk ist. Mir ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz klar, ob die SAT uns mit dieser Einteilung an die dünne Luft gewöhnen oder uns nur so weit wie möglich von der Cafeteria fernhalten will.

Und da betritt man nun dieses neue Klassenzimmer zusammen mit 16 anderen Persönlichkeiten die das Glück und auch das Talent hatten die anspruchsvolle Selektion erfolgreich durchlaufen zu haben.

Auch anwesend ist ein Grossteil der Instruktoren. Und als ob man nicht schon genug neue Namen lernen muss stellt sich da jeder noch persönlich vor.

Und dann geht’s auch schon an die Materialfassung. Man kriegt eine eigenes Kästchen, mehrere Ordner, Bücher, Plotter, den CR3 Rechner, und noch jede Menge anderes Material, dass ein Pilot angeblich brauchen soll. Irgendwie erinnert mich die Szene an den ersten Tag in der RS. Eine Gruppe von jungen Menschen, die sich noch nie gesehen haben, wild zusammengewürfelt, steht vor einem Grossen Haufen Material dessen Verwendungszweck es noch zu ergründen gilt. Und damit wird auch unmittelbar begonnen. Doch zuerst bekommen wir noch die obligate Führung durch die gesamte Infrastruktur bei der, wie könnte es auch anders sein, die grossen Level-D Simulatoren den bleibensten Eindruck hinterlassen. Doch dann geht’s endgültig los.

Die erste Woche ist mit ein paar wenigen Ausnahmen wie Meteorologie und Menschliches Leistungsvermögen geprägt von einem Fach: Principles of Flight oder kurz PoF.

Und dort lässt sich der Grosse Meister und Verfasser unserer Lernmittel, Bruno Guggiari, persönlich auf uns Grünschnäbel ein und lernt uns Dinge wie Thrust and Drag, Auftriebshilfen, und gibt uns Einblick in eine Fülle von Diagrammen und Tabellen. Am Ende der Woche versuchen wir das neu angesammelte Wissen einigermassen in unseren Köpfen zu verstauen und zu verarbeiten.

Nun, was ist mir von der ersten Woche geblieben? Eine Menge neue Eindrücke, vor allem aber das Gefühl, dass wir Teil eines grossen ganzen werden. Die meisten Piloten die ich bei der Swiss kenne können mir auf den Tag genau das Datum sagen, an dem sie ihre Ausbildung begonnen haben. Und so bleibt sicher auch den meisten von uns der 02.07.07 in bleibender Erinnerung.

- Martin

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