Pilotenkurs III / MMVII

Woche 18/19 – Phase T3 (B-Team)

November 19th, 2007

Während Team Alpha weiter ordentlich Flugstunden und Flugerfahrung sammelte (inklusive Speziallandeverfahren auf ausländischen Flugplätzen), starteten wir in unsere letzten zwei Wochen Theorie in Zürich.

Der Beginn von Theoriewoche Nummer drei stand zunächst ganz im Zeichen der Meteorologie („Wie wurden die unterschiedlichen Wolkenarten gleich noch kategorisiert bzw. wie waren doch gleich die korrekten Bezeichnungen dafür?“). Repetition, Vertiefung des bereits Gelernten und Geduld des Instruktors waren hierbei das patente Mittel zum Erfolg. Auch in den anderen Fächern Flight Instruments, Airframes and Systems und Human Performance and Limitations ging es weiter im Programm. Im Fach Airframes and Systems zum Beispiel haben wir gelernt, dass landen mit gesetzter Parkbremse selten gut kommt oder dass Drifts und Burn-Outs auch mit den besten Flugzeugreifen nicht unbedingt empfehlenswert sind.

Weiterhin standen noch die Fächer Radio und General Navigation im Stundenplan. Sehr interessant daran war, wie viele unterschiedliche Faktoren letztendlich für eine korrekte Navigation in der Luft ausschlaggebend sind und welches Equipment einem Piloten überhaupt dafür zur Verfügung steht. Unterrichtet wurden dabei unter Anderem allgemeine Kartenkunde, Wind-, Distanz-, Geschwindigkeits- und Kursberechnungen, sowohl für die Navigation im Flug, als auch für die Flugplanung. In Radio Navigation ging es um Funktionsweisen und Verfahren von verschiedenen Radionavigationsanlangen wie z.B. VOR-Stationen oder das Instrumenten Landesystem (ILS). Ein ganz besonderes Highlight für einen zugezogenen Klotener mit deutschem Migrationshintergrund wie mich, waren natürlich die morgendlichen Diskussionen im Fach General Navigation über die aktuellen Spielresultate und Tabellenplätze der Kloten Flyers in der Eishockey Nationalliga A.

Alles in Allem blicken wir auf vier sehr umfangreiche Wochen Theorie zurück. Der Stoff, den wir von jetzt an durchnehmen, geht von seinem gesamten Umfang her immer mehr in Richtung ATP-Theorie. Haben wir in der Phase T1 noch Grundlagen gelernt, so lernen wir jetzt komplexere und detaillierte Inhalte – wie z.B. den technischen Aufbau und die facettenreichen Funktionsweisen eines Autopiloten im Fach Flight Instruments. Die letzten Wochen bis Weihnachten gehen wir wieder nach Grenchen zum Abschluss unseres VFR-Trainings. Ein paar von uns haben auch noch ihre praktische PPL-Prüfung vor sich. Wir hoffen auf schönes Wetter und natürlich „Many happy landings!“

-Albrecht

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